Rezension: Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten

Eines Tages schlug Amazon mir ein hübsch aussehendes Buch vor: Es war schwarz und darauf war ein Gesicht, dass eine hellblaue Maske trägt, wie man sie von venezianischen Maskenbällen kennt. Da das Buch auf Englisch war, zögerte ich lange, um es mir zu bestellen – zum Glück! Denn erfreut durfte ich feststellen, dass das Buch in der deutschen Übersetzung im Frühjahrsprogramm 2012 bei Fischer Jugendbuch erscheinen sollte. Daher war für mich klar, dass ich zur deutschen Ausgabe greifen würde…

Laini Taylor hat Literatur und Kust studiert. Sie lebt in Portland, Oregon mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter Clementine.

Schon von außen dachte ich: oho! Zwar prangt auf dem Cover wie auf den meisten Büchern ein Gesicht, doch fand ich die Verzierungen mit den Teufelshörnern und den Engelsflügeln sehr schön. Verzaubert war ich dann, als ich den Schutzumschlag vom Buch löste und das hellblaue Buch sah, auf dem als Skizzenzeichnung in dunkelblau das Bild des Schutzumschlages gezeichnet ist. Hier wurde vor allem viel mit der Farbe blau gespielt, die in dem Roman auch eine gewisse Bedeutung hat.

Karous Zeichnungen spiegeln die Realität wieder: Zeichnungen von Frauen mit Haaren aus Schlagen, Menschen mit Pferdefüßen, ihren Exfreund Kaz. Ihre Skizzenbücher vereinen die beiden Welten in denen sie verkehrt: Die Wirklichkeit und Brimstones Wunschladen, in dem sie aufgewachsen ist. Brimestone tauscht Wünsche gegen Zähne ein, was er damit macht, weiß Karou nicht. Sie erledigt nur Aufträge für ihn in der ganzen Welt; zu den Orten zu kommen ist ganz leicht, da es Türen in allen größeren Städten der Welt gibt, die zu Brimestones Laden führen.
Auf einmal erscheinen über diesen Türen überall auf der Welt schwarze Handabdrücke. Und in Marrakesh trifft Karou auf einen Fremden mit feuerfarbenen Augen. Und ehe sie sich versieht, beginnt eine Liebe, deren Wurzeln tief in der Vergangenheit liegen…

Laini Taylor hat es geschafft. Sie hat mich fasziniert und das von der ersten Seite an.
Als Leser findet man den Einstieg, indem man Karou kennenlernt. Karou studiert Kunst und alle mögen ihre Skizzenbücher. Sie ist ein ganz normales Mädchen, wie alle anderen auch. Doch ganz langsam nimmt Laini Taylor den Leser an die Hand und führt ihn durch eine Tür in einen Laden, in dem alles möglich scheint. Alleine die Art und Weise wie die Geschichte aufgebaut ist hat mich fasziniert und gepackt.

Die Charaktere sind sehr umfangreich: man trifft das schüchterne Mädchen, den verliebten Typen und die verrückte Freundin. Aber auch Frauen mit Schlangenhaaren und Zähnesammelnde Wunschhändler. Und der, der Karous Herz schneller schlagen lässt. Jeder Charakter ist für sich interessant und vielschichtig, bei keinem hatte ich das Gefühl, dass zu viel oder zu wenig über ihn erzählt wird.

Ganz Besonders fand ich auch die Sprache, mit der dieser Roman erzählt wird. Ich glaube ich hatte selten so viele Post-its, die ein Buch verziehrten, denn jedes Post-it steht für eine Stelle, die ich sehr schön fand oder ein Zitat, dass ich gerne wieder nachschlagen wollte.
Die Geschichte ist so schön verwoben und verstrickt, dass ich tatsächlich aufpassen muss, was ich sage, um euch nicht die Spannung zu nehmen.

Daher möchte ich ausnahmsweise zu diesem Buch nicht viele Worte verlieren, sondern euch darauf aufmerksam machen, dass dieses Buch mich vollends verzaubert und mich an sich gekettet hat, kurz nachdem ich es begonnen hatte. Ich habe die Charaktere lieben gelernt und freue mich schon jetzt darauf, wieder zu ihnen zurückkehren zu dürfen.
Ein Buch, dass begeistert: sprachlich, durch eine wunderbare Geschichte und vor allem durch den Perspektivenwechsel, der die Geschichte spannend macht. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung mit Suchtpotenzial!


Daughter of Smoke and Bone

Zwischen den Welten
Laini Taylor
Fischer FJB - Februar 2012
491 Seiten, gebunden
[16,99 €]


Rezension: Erebos

Wie einige von euch wissen, bin ich selbst bekennende Computer- und Konsolenspielerin. Sehnlichst erwarte ich gewisse Spiele, um endlich in ihre Welten versinken zu können. Eines Tages wurde ich dann auf den Roman “Erebos” aufmerksam, um den es um ein Computerspiel geht. Daher war für mich klar, dass ich ihn irgendwann unbedingt lesen muss!

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie studierete alles querbeet was die dortigen Unis zu bieten hatten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Während sie für diesen noch heute tätig ist, widmet sie sich nebenher dem Kinder- und Jugensbuchschreiben und wurde 2005 bereits mit einem Preis dafür ausgezeichnet.

Das Cover an sich finde ich nicht gerade ansprechend. Dick prangt die Schrift “Erebos” auf dem roten Cover. Es wirkt abgegriffen, alt. Lediglich ein Auge ziert den Umschlag, bei dem man denkt, dass es einen anschaut und vor allem durchschaut. Als Coverkäufer wäre ich davon eher weniger angezogen. Klappt man das Buch auf und betrachtet es in Gänze erkennt man, dass zwei Augen den Leser beobachten…

Nick Dunmore besucht eine Schule in London und spielt im Basketballteam. Mit der Zeit beobachtet er, wie zwischen den Schülern DVDs ausgetauscht werden und immer mehr Schüler in der Schule fehlen. Auch sein Basketballteam tritt nur noch stark dezimiert zum Training an, sogar sein bester Freund Colin erscheint nicht mehr zum Training und reagiert nicht auf Anrufe.
Eines Tages erhält auch Nick endlich eine dieser DVDs mit dem Titel “Erebos”, unter der Bedingung: er darf mit niemandem darüber reden, er muss stets alleine spielen und er hat nur eine Chance am Spiel teilzunehmen. Erebos zeigt ihm eine neue Welt und fordert ihn heraus. Um Level zu erhalten muss Nick in der realen Welt Aufgaben erfüllen und das Spiel scheint stets zu wissen, ob er diese Aufgaben auch erfüllt hat. Doch Erebos verfolgt einen Zweck und dieser scheint darauf hinauszulaufen, dass Menschen dabei getötet werden könnten…

Ich wusste nicht so recht, welche Erwartungen ich an das Buch haben sollte. Da ich ja selbst Computerspiele spiele, kenne ich Welten wie die von Erebos und habe mich auch schon gefragt, ob eine Mischung aus Spiel und Realität funktionieren könnte. Meine Antwort war stets nein. Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, frage ich mich doch, ob ein solcher Spielmechanismus funktionieren könnte.
Fasziniert hat mich dabei vor allem, wie Erebos dargestellt und beschrieben wird. Das Spiel beinhaltet viele Elemente, die man aus Spielen wie World of Warcraft, GuildWars und Diablo kennte. Und doch wirkt es einzigartig, als ob es einen gewissen Stempel trägt, der auf einen größeren Zusammenhang hindeutet.

Nick gerät eher zufällig in diese ganze Welt hinein. Seine Neugierde wurde vor allem durch die DVDs geweckt, die herumgereicht wurden. Er wollte unbedingt wissen, was die Runde neuerdings machte. Ein Film, der auf dem Index stand? Musik? Daher nimmt er die DVD direkt an, als sie auch ihm angeboten wird und verliert sich direkt in dem Spiel.
Interessant ist dabei vor allem der Perspektivenwechsel, mit dem Frau Poznanski den Leser ebenfalls in die Welten von Erebos schickt. Schon direkt von Anfang an fühlt sich Nick als Sarius, die Spielfigur, die er im Spiel erschaffen hat. Er taucht so tief in diesen Charakter ein, dass er schon nicht mehr realisiert, was in der wirklichen Welt um ihn herum geschieht. Sein Verhalten ändert sich so schnell wie das der anderen Spieler, die er an seiner Schule beobachten konnte. Schnell kann man erkennen, wer Erebos spielt, wer es bislang nicht tat und wer aus dem Spiel ausgeschieden ist.

Die Aufträge, die das Spiel in der wirklichen Welt verteilt sind sehr vielfältig. Diese können ein Transport einer Sache von A nach B, das Kopieren von Dokumenten, ein Anruf bei einer Person oder auch das Schaden einer Person sein. Dabei prüft das Spiel vor allem, mit wie viel Skrupeln der jeweilige Spieler seine Aufgaben erfüllt.
Auch Nick erhält einen Auftrag, bei dem er sich schwer überlegen muss, ob er ihn erfüllen möchte…

Gleichzeitig bringt ein solches Spiel, das von mehr als dreihundert Menschen gespielt wird, auch eine Reihe an Charaktere in die Geschichte ein. Dennoch hatte ich nie das Gefühl den Überblick zu verlieren oder nicht mehr zu wissen, was der jeweilige Charakter getan hat. Zusammenhänge waren ersichtlich und dennoch überraschend. Auch die Auflösung am Schluss fand ich sehr gelungen, vor allem mit dem sozialen Aspekt, der dahinter steckt. Die Nachricht des Buches ist klar und für unsere Jugend sicher nicht unwichtig. Dennoch ist das Buch auch gut als Erwachsener zu lesen.

Erebos. Ein Spiel, das beobachtet, spricht, belohnt, prüft, droht. Und tötet.
Ein Buch, das den Leser in seinen Bann ziehen kann, vor allem, wenn er schon mit den virtuellen Welten zu tun hatte. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und habe es an einem Wochenende beendet, weil ich unbedingt wissen musste, wer hinter den verschiedensten Charakteren steckt und wie sich dieser Druck, den das Spiel auf die Schule ausübt, auflösen wird. Für Fans von Spielen ein must read, für die, die mit Computerspielen eher weniger zu tun haben jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach eher ein durchschnittlicher Roman.

Und wie es der Buchtrailer zu “Erebos” so treffend auf den Punkt bringt: ”Ein Buch, das genauso süchtig macht wie das Spiel, das es beschreibt.


Erebos

Ursula Poznanski
Loewe –  Januar 2010
485 Seiten, Klappenbroschur
[14,95 €]


Neuzugänge: KW #07 2012

Dragons Schwur von P.C. & Kristin Cast
Bevor Zoey Gezeichnet wurde bevor sie ins House of Night eintrat bevor sie den Kampf gegen das Böse aufnahm gab es schon einen, der dort seit langem lebte: Dragon Lankford, Schwertmeister und Krieger. Dies ist seine Geschichte. Vom eigenen Vater verstoßen, der ihn im Jahre 1830 auf ein Schiff nach Amerika verbannt, wird Dragon Lankford noch im Hafen von London als Jungvampyr Gezeichnet. Doch das Leben als Vampyr im Amerika des 19. Jahrhunderts ist gefährlich. In St. Louis wird er zum Schwertmeister ausgebildet. Sein neues Leben birgt nicht nur viele Gefahren, sondern hält auch einige Vergünstigungen bereit. Denn da ist Anastasia, die junge, bildhübsche Lehrerin für Zauberei und Rituale, die sein Leben für immer verändern wird. Doch noch ist der Kampf gegen das Böse nicht gewonnen. Kann er sie beide retten?


Rezension: Cinderella Undercover

 Nachdem ich schon die anderen tollen Märchen unserer Märchenfee Gabriella verschlungen habe, musste ich natürlich auch Cinderella Undercover lesen. Bekommen habe ich das Buch nach der Frankfurter Buchmesse, schön signiert und es hat mich vom Regal lange angegrinst, bis ich mich Ende letzten Jahres endlich in seinen Seiten verlor.

Gabriella Engelmann wurde in München geboren und entdeckte in Hamburg ihre Liebe zum Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagslleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Autorin von Romanen, Kinder- und Jgendbüchern. Märchen stand sie bisher eher skeptisch gegenüber – was sich mit ihrer ersten Märchenadaption “Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid” schlagartig geändert hat. Seitdem verzaubert sie uns mit ihren liebevoll erzählten Märchen. Cinderella Undercover ist das dritte von ihr modernisierte Märchen.

Nachdem die Gestaltung der Märchenbücher von gabriella Engelmann von Arena angepasst wurden, glänzen sie mit detailreichen Coverbildern, eins schöner als das andere. Dabei sieht man stets immer nur die Füße der Protagonistinnen. Cinderella Undercover wurde in lila gehalten. Der Schattenschnitt zeigt eine verschnörkelte Märchenkutsche, die stark an einen Kürbis erinnert. Und die Chucks der Protagonistin sind voll im Trend, denn unser Cinderelle trägt keine Schnürsenkel – kein Wunder, dass sie da einen Schuh verlieren wird, oder?

Cynthias Mutter ist gestorben und noch kurzer Zeit schon verliebt sich ihr Vater in eine andere Frau. Diese hat zwei nervige Töchter, die sie mit in die neue Wohnung bringt. Leider ist Cynthias Vater stets auf Dienstreisen, sodass sie die meiste Zeit mit ihrer nervigen Stiefmutter und deren Töchtern alleine ist. Als dann auch noch Felicitas, eine der Stiefschwestern, Cyns Schwarm Daniel schöne Augen macht, muss sich Cynthia ganz schön ins Zeug legen, um diesen auf sich aufmerksam zu machen. Ob das große Kulturfestival vielleicht die Gelegenheit ist, um sich Daniel undercover zu nähern?

Ich bin jedes Mal stets fasziniert, wie Gabriella Engelmann es schafft ein Märchen ins moderne zu übersetzen. In der Urversion stirbt oft auch der Vater, die Stiefschwestern erniedrigen unser Aschenputtel auf’s Äußerste und die starke Kämpferin, die ich mir stets in unserem “Cinderella” vorgestellt habe, kam eigentlich eher selten zum Ausdruck.
Doch Gabriella schuff in Cynthia eine wahrhaftige Cinderella. Stark, mutig und vor allem nicht so ein wehleidiges Ding, wie man sie oft in den Märchen findet. Cynthia ist künstlerisch begabt und möchte unbedingt auf eine Kunsthochschule in Hamburg gehen, doch noch ist ihr Talent zu verhalten für die Dozenten, die sie für eine Aufnahme prüfen. Umso schöner fand ich es denWerdegang vom schüchterenen Aschenputtel zur starken Protagonistin erleben zu können. Es machte wirklich Spaß ihr auf Schritt und Tritt zu folgen und zu erleben, wie sie sich nach und nach ihr künstlerisches Talent, die künstlerische Freiheit und ihren Traumprinz erkämpft.

Schon beim ersten Überfliegen des Personenverzeichnisses zu Beginn des Buches fühlte ich mich einigen der Charakteren direkt verbunden und war sehr gespannt, wie sie sich in der Geschichte darstellen würden. Vor allem La Perla hatte es mir schon nach der Beschreibung im Personenregister angetan! Wieso? Das müsst ihr leider selbst lesen… :-)
Das moderene Märchen beginnt dann so, wie wir das Märchen schon von Kindesbeinen auf kennen: Die Mutter stirbt, der Vater verliebt sich neu und schon betreten die bösen Stiefschwestern samt Mutter die Bühne. Doch dann kommt alles anders, als man es bisher kennt und mit diesen Überraschungen kann Gabriella Engelmann erneut den Leser in seinen Bann ziehen und an die Seiten heften.

Außerdem mag ich es, wenn ich alt bekannte Gesichter wiedertreffen kann. Und nicht nur in “Hundert Jahre ungeküsst” findet man das lieb gewonnene Schweewittchen wieder, es begleitet uns auch in diesem Roman.
Nachdem Cynthia sich ihre Rüge in der Kunsthochschule abgeholt hat trifft sie auf GG, der Absolvent eben dieser Kunsthochschule ist. Die beiden werden direkt dicke Freunde und vereinen ihre Kreativität für die Malerei und Mode. Gleichzeitig lernt Cynthia noch Daniel kennen, einen Traumprinzen, wie er im Buche steht. Sein Freund dreht Filme und nimmt am begehrten Filmfestival teil, zu dem auch Cynthia eingeladen wird. Doch um auf das Filmfestival zu gehen, muss unser Cinderella ein paar Hürden meisten… wird sie es schaffen zum Ball Filmfestival zu gehen und ihren Traumprinzen für sich zu gewinnen?

Ein Märchen zum hach-en und seufzen. Nur ein Manko konnte ich finden: es war wieder viel zu schnell vorbei. Umso mehr freue ich mich, dass in den nächsten Wochen Tagen endlich Rotkäppchen seinen Weg zu mir finden wird und ich weiterlesen kann, was in der hamburgischen Märchenwelt noch so alles geschehen wird…


Cinderella Undercover
Gabriella Engelmann
Arena – August 2011
284 Seiten, broschiert
[13,99 €]


Neuzugänge: KW #06 2012

Ich weiß, in der letzten Woche habe ich mich etwas rar gemacht, hoffe jedoch das in dieser Woche wieder ändern zu können..

 

Ruf der verlorenen Seelen (Bodyfinder #2) von Kimerbly Derting
Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr … und ihr Leben.

Die längste Nacht (Tagebücher der Dunkelheit #1) von Joss Ware (Colleen Gleason)
Alles, was sie kannten, gibt es nicht mehr …
Vielleicht sind die fünf Männer, die aus den Ruinen der Verwüstung auftauchen, die letzte Hoffnung der Menschheit, denn sie besitzen außergewöhnliche neue Fähigkeiten. Aber allein können sie in dieser verwüsteten Welt nicht überleben.
Als Dr. Elliott Drake nach einer fünfzigjährigen Zeitreise aus einer Höhle herausklettert, ist die Welt, die er kannte, verschwunden. Städte sind von einem Dschungel überwuchert, und was von der Zivilisation noch übrig ist, wird von unsterblichen Wesen, die mysteriöse Kristalle tragen, unterdrückt. Aber was noch beunruhigender ist: Elliott hat eine außergewöhnliche Fähigkeit erworben – die Kraft zu heilen.
Aber auch diese Gabe kann in einer Welt, der die Technologie und Infrastruktur der Vergangenheit fehlen, ein zweischneidiges Schwert sein.
Jade, die von den unsterblichen Wesen gefangen gehalten wurde, lebt schon seit Jahren im Untergrund. Aber jetzt ist sie fest entschlossen sich dem Kampf gegen die Kontrolle ihrer ehemaligen Entführer anzuschließen. Sie vertraut niemandem … aber als sie Elliott trifft, beginnt er ihren Abwehrmechanismus und die Mauern, die sie so sorgfältig um sich herum aufbaute, niederzureißen.
Doch der mysteriöse Arzt scheint selbst ein paar dunkle Geheimnisse zu hüten. Jade setzt ihr Leben aufs Spiel, um mit Elliott eine Gruppe junger Menschen zu retten – aber wird sie ihm ihr Herz anvertrauen können?
Und wird Elliott in dieser neuen, verwüsteten Welt einen Platz für sich selbst – eine Heimat -finden?

Hexenkuss (Witch #1) von Nancy Holder und Debbie Viguié
Holly Cathers Eltern sterben bei einem schrecklichen Unfall, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Bis dahin hat sich Holly immer für eine normale junge Frau gehalten. Doch hier erfährt sie die Wahrheit, vor der sie ihr Vater immer hatte behüten wollen: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht – und ihre Familie befindet sich im Krieg mit den mächtigen Hexern des Deveraux-Clans!


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