Monatsarchiv: Januar 2012

Neues im Februar

Ich glaube im Februar erscheinen tatsächlich so viele tolle Bücher, dass ich mich für die drei, die ich bereits vorbestellt habe, nicht schämen muss. Im Februar freue ich mich auf folgende Bücher:


Neuzugänge: KW #04 2012

Daugther of Smoke and Bone: Zwischen den Welten von Laini Taylor
Was würdest du dir wünschen, wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst, damit dein Wunsch in Erfüllung geht? Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen? Wie würdest du dich fühlen, wenn du den falschen Mann liebst, er aber die Antwort auf alle deine Fragen ist? Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert …

Ein unmoralisches Sonderangebot von Kerstin Gier
Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Bastian ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld …

Marie Antoinette von Kurt Reis (Trödelmarktfund, Ausgabe von 1952)

Night Angel: Am Rande der Schatten von Brent Weeks, gesprochen von Bodo Primus
Die Ausbildung zum Assassinen hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Azoth als überaus schmerzhaft erwiesen, denn sein einstiger Lehrer Durzo Blint und sein bester Freund Logan sind den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. So ist es kein Wunder, dass Azoth seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll und sich versteckt. Und so muss Azoth sich der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat…


Blogtour #10 – Die Gewinner

Puh. 109 Teilnehmer waren es.
Ich habe alle eure Namen in eine Excel Datei notiert und sie neu gemischt und sortiert. Dann hat random.org die Gewinner ermittelt.

Über ein Exemplar von “Die Flucht”, sowie eine keline “Wundertüte” fürfen sich freuen…

*Trommelwirbel*

Diana

Schmetterlings Literaturreise

&

Rishu

Herzlichen Glückwunsch euch dreien! Sobald ich morgen Abend zuhause bin, werde ich euch eine Mail schicken und euch um eure Adresse bitte, damit ich die Flucht schnellstens zu euch senden kann! :-) (komme gerade nicht an meine eMails…)
Allen anderen: nicht traurig sein. Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt…!


Rezension: Lügen, die von Herzen kommen

Als Lisa hörte, dass Kerstin Gier uns mit einem Besuch auf dem Kölner Bloggertreffen beehrt, war für sich klar, dass ihr Gastgeschenk nur ein Buch von Kerstin sein konnte, damit ich es gleich signieren lassen kann. Ich und Frauenromane? Und das soll gut gehen?
Nun hatte ich aber auch schon “Für jede Lösung ein Problem” gelesen, sowie “In Wahrheit wird viel mehr gelogen” gehört und war gespannt, was Frau Gier noch so zu bieten hat.

Kerstin Gier (geboren 1966 bei Bergisch Gladbach) ist eine deutsche Autorin, die – auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard – überwiegend Frauenliteratur verfasst. Ihr Erstling “Männer und andere Katastrophen” wurde bereits mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, mit “Ein unmoralisches Sonderangebot” gewann sie 2005 den DeLia für den besten deutschsprachigen Liebesroman.

Das Cover selbst sprach mich eigentlich nicht so sehr an. Zwar konnte ich mich direkt mit dem Laptop und dem ewigen davorsitzen bei Tee und Kaffee wiederfinden, doch finde ich den Aufbau des Cover nicht so sehr gelungen. Etwas peppigeres hätter dem ganzen vielleicht nicht geschadet. Doch schaut man sich nun auch einmal die anderen Romane von Kerstin Gier an, so sieht man schnell, dass dieses Cover gut ins Gesamtbild passt. (Und hey! Ich will die Teetasse, die ist toll! <3)

Hanna hat keinen Freund. Hanna ist übergewichtig. Hanna schreibt. Für eine Zeitung.
Als sie von ihrem neuen Chef den Auftrag bekommt einen Artikel über Geschichten aus Flirtchats zu schreiben, probiert sie diese aus und lernt prompt Boris kennen. Boris ist ein Mann, der wohl alles zu haben scheint, zumindest sagen das 397 von 400 möglichen Punktenbeim Online Partnerschaftstest. Nun wollen die beiden sich natürlich auch in der realen Welt kennenlernen, doch Hanna hat Skrupel davor. Und dann ist da noch ihr Chef, der viel charmanter ist, als ursprünglich vermutet…

Single. Eierfigur. Schon gleich zwei Dinge, mit denen Frau sich direkt identifizieren kann. Und so geschah es, dass ich mich direkt wie Hanna fühlte. Nein. Ich war Hanna. Ich erlebte, die der neue Chef kam, ich in den Flirtchat ging, mich in zwei Männer verliebte. Mein Leben war turbulent, aufregend und ziemlich chaotisch. Und ehrlich gesagt ziehen die Schnecken immer noch ihre Spuren durch den Garten, während sie seltsame Nachrichten verbreiten.

Nun aber mal im Ernst. Da kommt so ein Frauenroman in mein Regal und ich lese ihn dann auch noch. In der Regel habe ich daran schon wenig Ansprüche, sodass ich über die seichte und vorhersehbare Geschichte hinwegsehen kann. Schließlich lebt diese Geschichte wirklich durch ihre Heldin, sodass man wissen möchte, wo die Reise denn nun hingeht.

Interessant fand ich vor allem Hannas Familie. Solch verrückte und doch liebenswerte Menschen. Wäre da nicht die etwas seltsame Freundin von Hannas Bruder, versteht sich. Aber vielleicht ist es genau die, die die Familiendynamik so aus den Fugen wirft, dass aus dem ganzen Roman ein Schuh wird.

Übrigens verging wirklich kaum eine Seite, auf der ich nicht lachen musste. Kerstin Gier hat so eine wundervolle Art des Humors, den sie perfekt in ihre Bücher einbringt. Man möchte stets weiterlesen, selbst, wenn man eigentlich aufhören sollte. Ins Bett gehen? Ach, noch ein Kapitel. Spülmaschine ausräumen? Ach, nur noch ein Kapitel… Fällt da noch jemandem außer mir der Teufelskreis auf?

Dieses Buch lebt vor allem dadurch, dass man sich so gut mit Hanna identifzieren kann. Die Handlung ist, wie nun eben bei den meisten Frauenromanen nicht anders zu erwarten schlicht, vorhersehbar und doch schön umgesetzt. Ein lockerer und zugleich humorvoller Schreibstil laden zu schönen Lesestunden ein. Und ehrlich? Dies wird sicher nicht der letzte Frauenroman von Kerstin Gier sein, den ich lesen werde. Und das sagt die, die keine Frauenromane liest. Klingt logisch, oder?


Lügen, die von Herzen kommen
Kerstin Gier
Bastei Lübbe - September 2002
288 Seiten, broschiert
[7,99€]


eBook vs. Buch

Letzte Woche bin ich in der neusten Ausgabe der Unfallkrankenkasse Post/Telekom (Ausgabe Januar 2012) einen interessanten Artikel über eReader und “normale” Bücher gefunden.

“Dem Gehirn ist das Medium egal, dem Gemüt nicht”

Angesprochen wird, wie das Gehirn mit den entsprechenden Medien arbeitet, denn oft hört man heute noch, dass man ein Buch braucht, oder einen Ausdruck auf Papier. “Längere Texte drucke ich lieber aus.”
Ja, wie oft habe ich das gehört oder sogar selbst gesagt. Grundsätzlich ist es natürlich ein Unterschied, ob ich meine Bachelorarbeit ausdrucke, um zu sehen wie sie wirkt und sie so korrigiere, oder ob ich nun einen Roman lesen möchte. Viele Menschen verlassen sich hierbei am liebsten auf das Papier, während erstaunlicher Weise nun immer mehr eReader in den U-Bahnen und Zügen zu sehen sind.

Doch was ist nun tatsächlich besser? Buch? eBook?
Genau das wurde in diesem Artikel untersucht!

Bei einem Experiment des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz lies man jüngere Erwachsene (Durchschnittsalter 26) und ältere (Durchschnittsalter 64) unterschiedliche Texte lesen, welche auf unterschiedlichen Medien zur Verfügung gestellt wurden. Dabei wurde das E-Ink-Verfahren (Kindle), das normale Buch, sowie ein Tablet-PC (iPad) benutzt.
Während des Lesens wurden die Hirnaktivitäten der Teilnehmer gemessen und die Probanten danach nach ihren Empfindungen gefragt.

Dabei zeigten sich tatsächlich bei dem Tablet PC nicht wahrnehmbare, aber eben messbare Vorteile bei der Verarbeitung der Informationen gegenüber Papier und Kindle. In dem Artikel heißt es “Der kognitive Aufwand für das Lesen am Tablet-PC ist geringer als für den Kindle und das gedruckte Wort. Dies zeige eindeutig, dass unsere kulturell geprägte Perspektive auf das Lesen von Büchern und das Lesen von eBooks nicht mit unserer neuronalen Realität übereinstimmt, folgern die Forscher.”
Mit zunehmendem Alter scheint der Vorteil der Informationsverarbeitung auf einem Tablet-PC übrigens immer größer zu werden.

Die Studie soll nun übrigens auch auf Smartphones und Desktop-PC erweitert werden. Ebenfalls wird der Einfluss von Hintergrundbeleuchtung oder Displaygröße künftig näher untersucht.

“Beim Lesen auf E-Readern kann nicht von “schlechtem Lesen” die Rede sein, so das Fazit der Mainzer Wissenschaftler. Vielmehr zeigt die Lesetsudie, dass es keine Konkurrenz der Medien gibt: Ob analog oder digital, Lesen bleibt die wichtigste Kulturtechnik.”

Den Artikel fand ich sehr interessant, daher wollte ich ihn euch nicht vorenthalten.
Damit ihr auch selbst einen Blick in den Artikel werfen könnt, habe ich ihn euch hier zur Verfügung gestellt.


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