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Rezension: Verräter der Magie

Es ist schwarz, es glitzert – es ist ein Buch! Na ja, ok, das Cover hat mich bei folgendem Buch sicherlich nicht gerade überzeugt, dennoch habe ich zu “Verräter der Magie” gegriffen, da ich a) schon von einer Betaleserin sooo viel geutes gehört hatte und b) ich Rebecca auf Twitter folge… ;-) Da wurde ich doch neugierig, was es mit ihrem Erstling so auf sich hat.

Rebecca Wild, geboren am 21. Juni 1991, zeigte schon früh kreative Ausbrüche. Am Ende hat sie sich dem Zeichnen und Schreiben zugewandt (zum Glück!), während sich ihr die Mathematik nie so ganz erschließen konnte (Sei dir gewiss: es geht nicht nur dir so ;-)). Sie lebt in Salzburg und studiert MultiMediaArt.

Der Ravensburger Verlag hat dem größeren Taschenbuchformat ein schlichtes, schwarzes Antlitz verliehen. Darauf sieht man Cian und Kira, deren gelbes “Licht” noch durch eine Goldprägung veredelt wurde. Alles in allem kein schönes Cover, leider, leider. Denn ich glaube, dass dies viele vom Kauf abhalten wird.

Kira hasst Magier. Und Cian hat eine Abneigung gegen Feenwesen.
Als Cian jedoch eines Nachts getötet wird, schafft er es seinen Geist zu lösen und in einen anderen Körper zu fliehen – und das ausgerechnet in Kiras! Nun muss Kira Cian helfen, denn nur so kann sie ihn endlich loswerden… doch während dieser Mission beginnt sie Cian mehr zu mögen, als sie es jemals für möglich gehalten hätte…

In “Verräter der Magie” lernen wir gleich zwei wundervolle Charaktere kennen – in einer Person!
Kira ist eine charmante Sidhe, die frei Schnautze sagt, was sie denkt und somit den Leser oftmals zum Lachen bringt. In ihren Körper eingenistet hat sich Cian, der wiederrum des Nachts getötet wurde und mehr durch Zufall seine Seele in Kiras Körper verfrachtet hat. Er ist einer der mächtigsten Magier; genau jener Magier, die die Sidhe einsperren und unterdrücken. Kein Wunder, das weder Cian, noch Kira erfreut sind, sich nun Kiras Körper zu teilen.

Für den Leser schafft dies sehr humorvolle Situationen, die das Buch zu einem Pageturner machen. Unterstützt wird dies noch durch den lockeren Schreibstil, der vor allem für die jüngere Generation geeignet ist, aber auch eine seichte lektüre für Erwachsene aus diesem Buch entstehen lässt.

Im Text selbst finden sich viele unbekannte Begriffe. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn alles findet sich hinten in einem Glossar wieder.

Die Welt, die Rebecca Wild erschaffen hat, ist wirklich toll! Ich mag die Idee, dass Magier nur zaubern können, weil sie Magie aus ihrer Umwelt ziehen. Auch die Unterdrückung der Sidhe und anderer magischer Wesen passt gut in dieses Konzept.

Ein Buch für Jung und Alt, das einen hohen Unterhaltungsfaktor bietet und sich regelrecht verschlingen lässt. Ein roller Debütroman, der Lust auf mehr macht! Zum Glück geht es mit Kira und Cian bereits im März 2013 weiter.


Verräter der Magie

Rebecca Wild
Ravensburger – August 2012
320 Seiten, broschiert
[9,99 €]


Rezension: Grischa – Goldene Flammen

Ehrlich? Das Cover hatte es mir von Anfang an angetan. Und dennoch wusste ich nicht, ob ich tatsächlich zu dem Buch greifen sollte. Dass ich es letzten Endes doch getan habe, hat sich als absoluter Glücksgriff herausgestellt!

Leigh Bardugo, geboren 1975 in Jerusalem, wuchs in Los Angeles auf. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Make-up-Artist. “Grischa” ist ihr erster Roman, zwei weitere Bände sind in Vorbereitung.

Die Gestaltung des Buches ist wiedermal ein Traum für das Leserherz. Ich finde das Cover ist schlicht und sicher nicht innovativ, aber ich finde es einfach traumhaft schön. Ich mag Tuschezeichnungen und daher war ich noch erfreuter, dass ein Tuschewald sich unter dem Schutzumschlag verbarg. Die Kapitelanfänge sind immer mit einem kleinen Symbol versehen, die einfach super zur Geschichte passen. Um die entsprechende Seite wiederzufinden wurde dem Buch noch ein passendes, dunkelgrünes Lesebändchen hinzugefügt, dass die Gestaltung abrundet.

Alina Starkowa ist als Weisenkind aufgewachsen. Schon von Kindesbeinen an war Meljen in ihrem Leben und so ist es kein Wunder, dass die beiden zusammen in der Armee landen. Während Meljen sich mit dem Fährtenlesen auseinandersetzt, lernt Alina das Kartographieren. Eines Tages soll die Armee die Schattenflur überqueren, eine Sandwüste, ind er Dunkelheit herrscht und böse Kreaturen leben. Als das Skiff, auf dem sich Meljen und ALina befinden, angegriffen wird, wird Meljen schwer verletzt. Und dann passiert etwas, das Alinas Leben verändern wird… sie rettet Meljens Leben und Erweckt ihre Fähigkeiten als Grischa.

Unglaublich, wie dieses Buch mich in einen Sog zog. Ich konnte es tatsächlich nicht erwarten zu lesen, wie es mit Alina, Meljen und dem Dunklen weitergeht. Man lernt so viele aufregende und spannende Charaktere in diesem Buch kennen, dass man irgendwann selbst das Gefühl hat dazuzugehören.
Neben Alina, die eindeutig eine starke Heldin für diese Geschichte ist, und Meljen, den man Anfangs einfach nicht einschätzen kann, spielt auch der Dunkle eine große Rolle. Der Dunkle ist so etwas wie der Herrscher über die Grischa und direkt dem Zaren unterstellt. Ein Charakter, dessen Ausleuchtung so viele Facetten aufwies und den man mögen, hassen und verachten konnte. Aber auch die Nebencharaktere weißen Stärken und Schwächen auf, zaubern uns ein Lächeln auf’s Gesicht und enttäuschen uns, weil wir mehr von ihrem Wesen erwartet haben. Diese Mischung macht die Geschichte sicherlich ein Stück weit runder.

Die Geschichte an sich, die sich um die Mächte der Grischa, die Schattenflur und die Hirschherde dreht, ist nicht so spektakulär, wie man vielleicht annehmen mag, da ich das Buch ja wirklich verschlungen hatte. Doch die Art und Weise, wie Leigh Bardugo die Geschichte in eine so tolle Sprache packt, riss mich einfach mit.
Einziges Manko waren vielleicht die russischen Begriffe, die stets im Text aufkommen. Man muss sich etwas daran gewöhnen, doch nach einiger Zeit gehören diese Begriffe genauso dazu wie die Stazzeichen.

Alles in allem ist das Buch eine runde Sache und konnte mich vollends überzeugen.
Ein sehr gelungener Auftakt einer “russischen” Trilogie, von der ich auf jeden Fall mehr lesen möchte! Und ich hoffe, dass der nächste Band bald erscheinen wird.


Grischa

Goldene Flammen
Leigh Bardugo
Carlsen – August 2012
352 Seiten, gebunden
[17,90 €]


Rezension: Luzifers Wüstling (Die Londoner Drakulia Vampire #1)

Ich mochte das Setting in den Gardella Chroniken: London um 1800, mit einer schaurigen Mischung Vampire. Ich war aufgeregt, als ich sah, dass es in “Vampire Voss” um genau dieses Setting wieder gehen sollte. Nachdem ich jedoch die englische Ausgabe ewig lang nicht gelesen habe, war ich wirklich happy, als das Buch ales deutsche Ausgabe erst als eBook und später als Printausgabe erscheinen sollte.

Colleen Gleason arbeitete in Vertrieb und Marketing für Gesundheitsprodukte und Versicherungen, leitete große Verkaufsabteilungen, war in Start-Up-Unternehmen beschäftigt und besaß schließlich sogar eine eigene Firma. Inzwischen widmet Colleen Gleason sich voll und ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie bei Ann Arbor, USA.

Der Viscount Dewhurst, von seinen Freunden nur Voss genannt, ist allen Sinnesfreuden des unsterblichen Lebens eifrig zugetan. Als Mitglied der Drakule hat er sich bisher immer mit allen Sieten arrangiert. Als die Woodmore Schwestern von Dimitri aufgenommen werden, lernt er Angelica kennen und lieben. Angelica hat die Gabe des Zweiten Gesichts, welches die Gegenseite zu ihrem Gunstern ausnutzen will. Wird Voss es schaffen, Angelica zu beschützen?

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mögen würde. Es klang so ähnlich wie die Gardella Chroniken, sodass ich einen Abklatsch der ersten Idee erwartete. Doch was ich vorfand waren neue Charaktere, eine neue Art und Weise, wie die Vampire sich in London bewegten und vor allem eine neue Heldin, die ich sofort in mein Herz schloss.

Angelica ist eine trotzige, aufmüpfige und einfach liebenswerte Person. Dass sie die Gabe des zweiten Gesichtes hat, genauso wie ihre jüngere Schwester, hält sie nicht davon ab dies für sich zu nutzen. Ihre ältere Schwester, Maja, ist jedoch auch ein richtig toller Charakter und brachte mich des Öfteren zum Lachen.
Die Drakulia selbst sind ein bunt gemischter Haufen und ich freue mich schon sehr die einzelnen Charaktere nach und nach kennenlernen zu dürfen. Den Beginn machte mehr oder weniger Voss, auch wenn Dimitri schon einige Auftritte hatte. Voss hat einen Charakter, zu dem sich keine Frau hingezogen fühlt, weswegen er und Angelica sich anfangs anfeinden. Doch mit der Zeit wandelt sich Voss auf eine angenehme Art und Weise. Der Leser ist bei seinem Sinneswandel sozusagen allgegenwärtig und konnte die Beweggründe gut nachvollziehen.

Der altbackene Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und passt einfach zu dieser Geschichte. Ich finde es toll, wie Colleen Gleason es schafft, sich von ihren anderen Geschichten nicht nur vom Autorennamen, sondern auch mit ihrem Schreibstil zu distanzieren.

Die Geschichte selbst empfand ich zumindest keine Seite lang langweilig. Ich hatte viel Freude dabei den Charakteren über die Schulter zu schauen, mit ihnen zu trauern, zu weinen, mich zu freuen und sie bei dem Showdown zu begleiten. Auch, wenn es noch weitere Bände in dieser Serie gibt, so lässt dieses Buch uns nicht mit einem offenen Ende zurück.
Dennoch freue ich mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit den Charakteren, die ich einfach in mein Herz geschlossen habe und kann es kaum erwarten “Luzifers Heiliger”, den zweiten Band der Serie, auf meinem Kindle lesen zu dürfen.

Alle, die keinen eBook Reader haben, müssen sich noch etwas gedulden, das Buch wird es erst später als Printausgabe erscheinen.


Luzifers Wüstling

Die Londoner Drakulia Vampire #1
Colleen Gleason
Avid Press
- eBook -
[ca. 4,64 €]


Rezension: Die Fluchweberin

Alleine wegen des Covers musste “Die Fluchweberin” bei mir einziehen. Doch auch die Geschicte klangt ganz gut und nach einiger Ermunterung musste ich das Buch dann schließlich auch endlich lesen.

Brigitte Melzer, 1971 geboren, ist heute eine der prägnantesten Stimmen der Urban-Fantasy. Sie lebt und schreibt in München.

Vom Cover her wirkt “Die Fluchweberin” wie eine Mischung aus “Nach dem Sommer” und “Sternenschimmer” / “Splitterherz”. Dennoch hat es einen ganz eigenen Charakter. Nur Geschichte passt das Cover bedingt, ich bin mir nur nicht so ganz sicher, worauf die vielen Schlüssel verweisen sollen. Entfernt man den Schutzumschlag findet man ein dunkelgrünes Hardcover darunter.

Raine ist 17 Jahre alt, Elternlos und lebt in einer Welt, in der Magie mit dem Tode bestraft wird. Doch auch ihr ist die Magie von Geburt an gegeben: Sie ist in der Lage Flüche zu weben. Da ihre Mutter jedoch bereits von der Magiepolizei vor ihren Augen abgeführt und ihr Vater ermordet wurde, verbirgt sie so gut wie möglich ihr Geheimnis, was auf einem Internat nicht gerade einfach ist. Darauf bedacht das geheimnis zu wahren, wird sie zur Außenseiterin, doch als ihr Erzfeinidin Kim ihr einen Streich spielt, rächt sie sich mit einem Fluch. Und dann ist da noch Skyler, der neue Schüler, in den sie sich langsam zu verlieben beginnt.

Raine ist ein Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen hatte, sobald ich das Buch beginn. Das erste Kapitel beginnt auch direkt mit einer Rückblende, die uns zeigt, was Raine in ihrer Kindheit erlebt hat und die uns diese Welt näher bringt, in der Magie existiert. Raine ist ein taffes Mädchen und brachte mich oft mit ihren Sprüchen und patzigen Antworten zum Lachen.

Ebenfalls essenziell für diese Geschichte ist Skyler, der erst sehr mysteriös wirkt, da er sich Raine regelrecht aufzwingt. Mit der Zeit lernt man ihn zu mögen, denn er scheint der perfekte Gesprächspartner für Raine zu sein. Die Dialoge zwischen den beiden sind der Autorin wirklich gut gelungen.

Die Geschichte an sich ist relativ schlicht gestrickt, aber das lässt den Leser durch die Seiten gleiten. Man hat nicht wirklich das Gefühl, das Fragen offen bleiben, das Ende war spannend und Filmreif. Auch ein logischer Zusammenhang steckt hinter dem großen Ganzen.
Außerdem hat Britte Melzer genau die richtigen Worte für diesen Roman gefunden. Die Sprache ist nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern lässt den Leser – egal welchen Alters – durch die Geschichte schweben.

Würde mich in den kommenden Tagen jemand fragen “Welches Buch kannst du mir empfehlen?”, so würde ich ihm definitiv “Die Fluchweberin” ans Herz legen. Das Buch hat mich sehr begeistert und ich habe den filmreifen Showdown wirklich sehr genossen. Für mich war dies sicherlich nicht das letzte Buch, das ich von Brigitte Melzer lesen werde!


Die Fluchweberin
Brigitte Melzer
Ueberreuter - März 2012
383 Seiten, gebunden
[16,95€]


Rezension: Das Tal 2.2: Das Erbe

Vor einigen Tagen war es nun endlich soweit: Der zweite Teil der zweiten Season von das Tal zog in die Läden ein. Wie konnte es anders sein, als das ich mir das Tal direkt vornahm? Schließlich wollte ich wissen, was nun mit den Kids am Grace passiert!

Krystyna Kuhn wurde 1960 in Würzburg als siebtes von acht Kindern geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte und war danach als Redakteurin und Herausgeberin tätig. Seit 1998 ist sie als freischaffende Autorin für Thriller und Krimis bekannt. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

Ein unerwartetes Ereignis.
Eine unbekannte Wahrheit.
Ein Wettlauf gegen die Zeit.

Im Regal sieht man erst den Unterschied zwischen Band eins und zwei der zweiten Season kaum. Ich musste wirklich zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich tatsächlich um den zweiten band handelt. Das braun-rot-wasauchimmer bildet wieder den Grundton des Buches, diesmal mit grünem Wappen. Ansonsten ist das Buch wie all die vorherigen Bände…

Während Rose, Debbie, Katie, Chris und Julia in ihrer Prüfung am Grace sitzen, glaubt Robert das Geheimnis von Dave Yellads Formel entschlüsselt zu haben. Er überredet David mit ihm in das Labyrinth zu kommen. Doch so weit kommt es nicht, denn Code 111 wird ausgerufen: ein Amoklauf! Doch zuerst wissen David und Robert nicht, dass der Amokläufer mitten unter ihren Freunden ist…

Wow. Ich habe das Buch diesmal mit genau diesem Wort zur Seite gelegt. In meinen Augen hat die Reihe “Das Tal” ganz schön abgebaut und an Spannung verloren, während das mythische immer mehr wurde und die Geshcichte überlagert hat. Doch diesmal stehen wieder die Schüler und vor allem das Grace im Vordergrund.

Schon lange warten wir darauf zu erfahren, welches Geheimnis David in sich trägt. Er ist es, aus dessen Blickwinkel die Geschichte diesmal erzählt wird. Und gerade seine Geschichte war es, die mich total in ihren Bann gezogen hat!

Diesmal packte mich der Roman von der ersten Seite und schon nach wenigen Kapiteln war ich mitten im Geschehen. Das dabei immer nur bruchstückweise Davids Blick auf die Geschehnisse (Flashbacks) offenbart wird, gibt dem Roman eine spannende Note, die den Leser durch die Seiten fliegen lässt. Ich glaube, ich bin noch nie so schnell und an einem Stück durch einen Roman dieser Reihe geflogen.

Und dennoch ist es nun schwer über diesen Roman zu sprechen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Der Kern des Buches ist der Amoklauf. Ich wünsche keinem, dass er in eine solche Situation kommt und finde es auch mutig, dass sich Frau Kuhn diesem Thema in diesem Roman widmet. Die Psyche des Schülers, der Amok läuft scheint sehr instabil zu sein und gerade deshalb vollkommen erschreckend.

Wer die Reihe um das Tal bereits aufgegeben hat kann hier neue Hoffnung schöpfen: dieser Band hat mich schlichtweg begeistert und ich freue mich nun schon sehr auf weitere Bände von “Das Tal”, in der Hoffnung, dass die Bücher nun das Niveau halten, das mit diesem Band vorgegeben wurde.


Das Tal 2.2

Das Erbe
Krystyna Kuhn
Arena – April 2012
251 Seiten, broscheirt
[9,99 €]


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