[31 Tage – 31 Bücher] Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst: Harry Potter

Normalerweise ist es ja so, dass es Bücher gibt, die man abgöttisch liebt oder einfach nur so mag. Diese Meinung ändert sich auch oft gar nicht. Als ich an hassen dachte, war mein erster Gedanke komischerweise Twilight. Als ich die Bücher gelesen habe, war ich fasziniert, im Nachhinein aber habe ich mich gefragt wofür ich da mein Geld ausgegeben habe, weil storymäßig echt kaum was passierte. Als dann noch der Happy-End-Band Nummer 4 erschien, war’s rum. Aber hier kann ich sicher nicht von Hass sprechen.
Aber es gibt eine Reihe, bei der ich es hasse, was die Autorin damit angestellt hat. War ich am Anfang fasziniert, so enttäuscht war ich nach 200 Seiten von Band 7. Ich hatte mir diesen damals extra als Englische Ausgabe vorbestellt, um ihn zu lesen, habe aber nach 200 Seiten abgebrochen, weil er sie schlecht war und vor allem so langweilig. Deshalb kann ich jetzt auch auf den Film, bzw. die Filme…, gespannt sei, die dazu kommen.
Angefangen hat es bei mir in der 6. Klasse. Da hat meine Mutter aufgrund einer Buchempfehlung des Bücherclubs an meiner Schule das Buch für mich zu Weihnachten besorgt. Ich habe es dann auch gleich verschlungen und mit Band 2 und 3 kaufen lassen. Das war also alles vor dem Harry Potter Hype. Band 1 habe ich auch circa 9 mal gelesen, noch öfters als Hörspiel gehört und war immer wieder fasziniert. Deshalb hat auch die Bindung etwas leiden müssen (siehe Foto :)).

Allerdings gehört für mich zu einem Buch ein Kriterium dazu, dass mich das Buch lieben oder hassen lässt: das Ende. Jedes Buch braucht ein Gutes. Nur nicht jeder Autor hat das Talent ein gutes Ende zu schaffen. Noch schwerer ist das bei einer Reihe: jeder Band braucht ein gutes Ende, dass nach Mehr schreit, genau wie der letzte Band ein Ende braucht, dass die Reihe würdig abschließt.
Nun war es ja bei Harry Potter so, dass immer damit geworben wurde, dass das Ende ja sicher im Tresor auf einer Bank läge, blablabla. Das dies nur die anderthalb Seiten Epilog, die kitschig, unausstehlich und ziemlich unnötig sind, dass hätte man zwar ahnen können, aber mir war es erst ganz am Schluss bewusst.
Erst gestern haben wir über das Ende der Reihe zwischen Cocktail Nummer 4 und 5 diskutiert. Die Meinungen waren sogar alle ziemlich gleich: man sollte den Epilog rausreißen aus dem letzten Buch, dan wäre es gut. Aber der letzte Band braucht meiner Meinung nach sogar deutlich mehr Kürzungen. Hat man dann vorne die langweiligen Passagen, zwischendrin die unnötigen Sachen und den Epilog rausgerissen, bleibt von dem Buch herzlich wenig übrig.
Deshalb heute meine Lieblings-Hass-Reihe, dank verhunztem Ende: Harry Potter. Danke J.K. Rowling!

Harry Potter
1. … und der Stein der Weisen
2. … und die Kammer des Schreckens
3. … und der Gefangene von Askaban
4. … und der Feuerkelch
5. … und der Orden des Phönix
6. … und der Halbblutprinz
7. … und die Heiligtümer des Todes
Joanne K. Rowling
Carlsen
Hardcover

Harry Potter lebt bei seinen grässlichen Verwandten, die ihn nicht ausstehen können. Eines Tages kommt ein Brief, der sein ganzes Leben verändert. Es ist eine Einladung nach Hogwarts – Schule für Hexerei und Zauberei. Erst jetzt, mit elf Jahren, erfährt Harry von seinen besonderen Fähigkeiten und seiner Berühmtheit. Denn in der Zaubererwelt kennt jedes Kind seinen Namen. Wieso das so ist, erfährt er im Laufe seines ersten Jahres in Hogwarts. Zusammen mit seinen neuen Freunden Hermine und Ron kommt er hinter das Geheimnis des Steins der Weisen.

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