Rezension: Indras Traum

Von Rebecca Hohlbein hatte ich schon einiges gelesen, was sie zusammen mit ihrem Vater verfasst hat. Es hat mich also weniger verwundert  herauszufinden, dass sie auch alleine Bücher verfasst hat. Da ich gerne Himmelwärts lesen wollte, aber dieses noch nicht erschienen ist, habe ich spontan zu „Indras Traum“ gegriffen.

Rebecca Hohlbein wurde 1977 in Neuss geboren und ist die Tochter vom Schriftstellergespann Wolfgang und Heike Hohlbein. Schon mit neun Jahren wollte sie Schriftstellerin werden und verwirklichte ihren Traum damit, dass sie zuerst mit ihrem Vater und später im Alleingang Romane und Geschichten verfasste. Die Indra-Reihe ist ihre erste eigene Trilogie.

Optisch ansprechend ist das Cover gestaltet. Die Schrift ist in glänzendem Silber gehalten auf dem dunkelblauen Hintergrund. Auch das Mädchen am Fenster ist schön anzusehen. Die Frage, die mich danach beschäftigte war eher: Was hat das Ganze mit dem Roman zu tun?
Die Kapitelüberschriften heben sich ab, was ein schönes Gesamtbild beim Durchblättern vermittelt.

Seit Jahren hat Indra den selben Traum. Sie wird verfolgt von einem Schatten.
Als sie eines Tages durch den Park läuft, wird sie von eben solchem angegriffen. Als ihr Zimmer und ihr Haus mit Farbe verschmiert sind, fängt an alles aus dem Ruder zu laufen. Auf einem Konzert begegnet sie dem Sänger von Devil’s Slaves und auf einmal hat ihr Schatten ein Gesicht!
Als ihre Träume sich in Visionen verwandeln, ist dies erst der Beginn eines großen Abenteuers…

Das Buch liest sich sehr schnell, da es ja auch eine Lektüre für Jugendliche ist. Die Geschichte zieht sich etwas dahin und fühlte sich für mich eher wie Kaugummi an. Im Großen und Ganzen passiert in der Geschichte auch nicht viel. Man hat auch das Gefühl, dass die Autorin die Spannung in dem Moment wieder verliert, in dem sie versucht sie aufzubauen.
Leider konnte mich somit dieser Roman nicht begeistern.

Ich werde jedoch „Himmelwärts“ von Rebecca Hohlbein in naher Zukunft lesen und hoffe, dass ein „richtiger“ Roman von ihr sich besser lesen lässt.

Indras Traum
Rebecca Hohlbein
Schneider Verlag
155 Seiten, broschiert
[8,95€]

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One response to “Rezension: Indras Traum

  • kulii

    Ich kann mit den Hohlbein irgendwie gar nichts anfangen… als ich gehört habe das deren Tochter auch schreib hab ich mir schon einige Hoffnungen gamcht. Mal sehen ob die auch nicht enttäuscht werden.

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