[31 Tage – 31 Bücher] 21. An welchem Buch hängst du besonders und kannst es einfach nicht weggeben kannst, weil z.b. Zu viele Erinnerungen dran hängen? Merle ohne Mund

Das ist lustig. Ich habe das Buch nie gelesen. Aber ich würde es dennoch nie hergeben. Wieso ist auch ganz einfach erzählt.
Frau Reuter war damals bei uns in der Grundschule und hat aus einer ihrer Erzählungen vorgelesen und wir konnten sie zu ihrem Beruf fragen und so. Außerdem haben wir zusätzlich eine Mappe mit unseren geschichten erstellt, für uns – aber auch für Frau Reuter.
Meine Mutter war, wie viele Eltern, dann auch da. Schließlich war eine „Lesung“ für uns alle unbekannt. Gibt es hier im Saarland nicht so oft, vor allem nicht umsonst. Und auf dem Flur gab es dann die Bücher von Frau Reuter zu kaufen.
Meine Mutter hat dann eines für mich ausgesucht, obwohl mir ein anderes viel, viel besser gefallen hätte… aber ok. Wenn meine Mutter was aussucht und mir kauft, dann muss ich als zehnjährige damit leben.
Also habe ich ganz stolz das neue Buch zu Frau Reuter getragen, die es mir dann natürlich signiert hat. :) Das ist bisher das erste und einzige signierte Buch, auch wenn ich es nie gelesen habe und vielleicht auch nie lesen werde.
Demnächst trifft aber noch ein signiertes Exemplar von Flügelschlag ein, auf das ich mich riesig freue. Und ich muss unbedingt Kossi mein Männertaxi vorbeischicken, damit sie es mir signiert. Denn ich steh nicht nur auf Hardcover,… nein, ich steh auch auf signiertes und bin total neidisch auf alle, die mehrere oder viele signierte Bücher haben… :)
Ich würde auch ALLES dafür geben mal ein signiertes Buch von Krystyna Kuhn’s „Das Tal“ zu besitzen. Und meine Edelstein-Trilogie würde sich auch über eine Unterschrift freuen… :) Man darf ja mal träumen. Vielleicht klappt es dann ja auch mal irgendwann?

Merle ohne Mund
Elisabeth Reuter
Ellermann – 1996
144 Seiten, gebunden
[vergriffen]

»Schade, Papa, daß du mich verloren hast. Ich hätte dich gern liebgehabt. Wie eine Tochter ihren Vater lieb hat.«
Merle wäre so gern ein ganz normales Mädchen mit einer ganz normalen Familie – wie ihre Freundin Ulla. Aber da gibt es dieses furchtbare Geheimnis, diese unheimlichen Heimlichkeiten mit ihrem Vater, über die sie auf keinen Fall sprechen darf und die ihre Seele zerstören.
Merle sieht keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Aber glücklicherweise gibt es Menschen in ihrer Umgebung, die ihre verschlüsselten Hilferufe verstehen.

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