Rezension: Das Tal: Season 1.3 Der Sturm

Überaus gespannt wartete ich nach den ersten beiden Bänden auf den dritten Band. Und wurde natürlich von Frau Kuhn nicht enttäuscht. :) Spannend geht es weiter, denn nun… zieht ein Sturm über dem Tal auf!

Krystyna Kuhn wurde 1960 in Würzburg als siebtes von acht Kindern geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte und war danach als Redakteurin und Herausgeberin tätig. Seit 1998 ist sie als freischaffende Autorin für Thriller und Krimis bekannt. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

Die Katastrophe war gestern –
                                                   heute regiert das Grauen!

Der Band ist genauso wie die Vorgänger gestaltet. Grauer Untergrund, das Wappen mit dem Grace im Vordergrund. Einzigster Unterschied: diesmal ist das Wappen hellorange!

Remembrance Day! Ein Tag mit einer besonderen Bedeutung für Chris. Und nichts wünscht er sich sehnlicher, als mit Julia über die Feiertage aus dem Tal zu verschwinden, wie die anderen Studenten auch. Doch als sie endlich aufbrechen wollen, zieht ein Jahrhundertsturm auf. Chris, Julia, Debbie, Rose und Benjamin werden von der Außenwelt abgeschnitten. Aber im verlassenen College geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wohin ist der Sicherheitsbeamte Ted verschwunden? Warum verhält sich Debbie so seltsam? Und wer spielt ihnen die DVD mit Bildern in die Hände, die direkt in die Vergangenheit des Tals führen? Während der Sturm seinen Höhepunkt erreicht, wird Chris klar, dass ein Unbekannter ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Die Frage ist nur, wer ist es und auf wen hat er es abgesehen?

Schlägt man das Buch auf, hat man als Leser verloren. Oh ja, man verliert sehr viel Zeit, die man direkt, sofort und unwiederruflich in dieses Buch stecken möchte.
Schon der Prolog konnte meine Neugierde wecken, die durch weitere Fakten geschürt wurde, bis das Buch dann doch zuende war.

Frau Kuhn schreibt wieder mit einer sehr leichten Sprache einen Roman, der fesselnd und unglaublich spannend ist. Dadurch liest sich das Buch auch sehr flüssig und schnell.
Gegen Mitte des Buches hatte ich schon eine Vermutung, wer hier wem ein böses Spiel spielt, lag jedoch letztendlich nicht komplett richtig. Und das ist natürlich wunderbar, denn sonst wäre der Roman doch etwas langweilig geworden.

Dieses Mal erzählt Krystyna Kuhn aus der Sicht von Chris und Debbie. Chris Geschichte und sein Charakter waren schön zu lesen, man wollte weiterlesen.
Bei Debbie hingegen, die ich eben schon seit dem ersten Band nicht mag, dachte ich erst, ich müsse mich durchquälen. Musste ich aber nicht! Denn Debbie hat einen Tick, den ich sehr amüsant fand und der das ganze auflockerte: Sie denkt in Listen. Personen, an denen ich mich rächen will. Personen, denen ich den Tod wünsche. Sätze, die man Stiefvater immer zu mir gesagt hat.
Leider ist aber auch die Entwicklung von Debbie das, was mir am Buch nicht so gefiel. Ich finde, dass die „ruhigere“ Debbie in diesem Band viel zu „krass“ beschrieben wird. Da war von anfang an zwar klar, wo es hinführte, aber die Debbie passte einfach nicht zu der Debbie, die man aus den vorherigen Bänden kannte.

Dennoch ist dieses Buch absolut empfehlenswert, an alle, die die ersten beiden Bände bereits gelesen haben. Alle anderen sollten zuerst zu Teil 1 der Reihe „Das Spiel“ greifen.

Das Tal
1.3 Der Sturm
Krystyna Kuhn
Arena – November 2010
265 Seiten, broschiert
[9,95€]

Ein herzliches Dankeschön für die Bereitstellung des Leseexemplars geht an !

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