Rezension: Bartimäus 01: Das Amulett von Samarkand (Hörbuch)

Da ich vor habe den zweiten Band der Reihe bald zu lesen, wollte ich mein wissen um Band eins auffrischen. Da kam mir das von Martin Semmelrogge gesprochene Hörbuch gerade recht.

Jonathan Stroud, Jahrgang 1970, war im Kindesalter ein begeisterter Bücherleser. Da er häufig gezwungen war, seine Zeit aufgrund von Krankheiten im Bett zu verbringen, entführten die Bücher ihn aus seinem langweiligen Alltag, wie er sich im Rückblick erinnert. Auch das Schreiben von eigenen Geschichten begann er bereits mit acht Jahren. Fast schon zwangsläufig führte ihn der Weg über das Studium der Literatur über eine Anstellung als Verlagslektor zur Schriftstellerei.

Der Schauspieler Martin Semmelrogge wurde 1955 im heutigen Bad Boll geboren. Da sein Vater der Regisseur und Schauspieler Willy Semmelrogge ist, kam Martin Semmelrogge von Anfang an mit der Schauspielerei in Kontakt. Ganz in der Tradition geblieben, ergriffen auch seine eigenen Kinder Joanna und Dustin den Schauspielerberuf. Als der Mime noch auf der Waldorfschule war, erhielt er bereits erste Sprechrollen bei Hörspielproduktionen des Bayerischen Rundfunks. Mit 16 spielte er bei der Fernsehkrimiserie Der Kommissar einen jungen Vatermörder.

Eines Tages bekommt der Dschinn Bartimäus in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Dann aber beginnt ein Abenteuer, das die zwei aneinander schweißt.
Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen. Mit Bartimäus‘ Hilfe gelingt das auch – aber es löst eine ganze Reihe von Problemen aus …

Viele bemängeln an diesem Hörbuch die Stimme von Martin Semmelrogge. Er sei gelangweilt, er würde die Charaktere verkommen lassen, man hätte Probleme ihm zuzuhören.
Ich jedoch habe das Hörbuch mit Begeisterung gehört. Martin Semmelrogge spricht Bartimäus. Genau in der Tonlage stellte ich mir Bartimäus immer vor. Außerdem hatte ich hier ganz stark auch das Gefühl, dass mir die Geschichte aus Sicht von Bartimäus erzählt wird: er ist gelangweilt, was der Junge „Natti“ so anstellt, er selbst kann jedoch nicht diese Welt verlassen und seine Ruhe genießen, da Natti ihn an sich gebunden hat.

Die Geschichte liegt hier in gekürzter Form vor. Ich könnte jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, was hier gekürzt wurde, da es schon lange her ist, dass ich sie zuletzt gelesen habe.
Ich mag es, wie Jonathan Stroud Zusammenhänge schrittweise für den Leser / Hörer herstellt und das Gesamtergebnis mit einem Knall presentiert.

Gefehlt haben mir hier nur die sehr amüsanten Fußnoten, die Bartimäus im Roman hinterlassen hat.. :)

Ich kann nur jedem empfehlen, in das Hörbuch reinzuhören. Auch wenn Martin Semmelrogge nicht der beliebteste Sprecher ist, wird der Hörer mit einer sehr amüsanten, magischen Geschichte belohnt.

Bartimäus 01
Das Amulett von Samarkand
Jonathan Stroud
gelesen von: Martin Semmelrogge
7 Stunden 42 Minuten
(gekürzt)

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3 responses to “Rezension: Bartimäus 01: Das Amulett von Samarkand (Hörbuch)

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