Rezension: Schattenseelen

Über eine Leserunde im Wonderworld Forum, sowie nettem Kontakt zur Autorin selbst, habe ich mir das Buch damals mitgenommen, als ich es in der Buchhandlung sah. Leider hatte ich zur Zeit der Leserunde im Dezember keine Zeit zum Lesen, sodass ich das Buch dann im Januar gelesen habe.

1981 wurde Olga A. Krouk in Moskau geboren, zog dann zunächst als Kind in die Ukraine und später nach St. Petersburg. Dort schrieb sie als Jugendliche erste Geschichten. 2001 ging siedann nach Berlin, wo sie ihre Romanideen verwirklichte. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt in Shleswig-Holstein.

Das erste, was ich dachte, als ich das Buch in die Hand nahm? Wow, ist das dick!Stolze 480 Seiten fasst das Buch, weshalb man sich wohl auch für ein verstärktes Klappenbroschur entschieden hat. Dennoch fand ich die Gestaltung sehr schön, auch von außen. Im Inneren dann gebt sich der Kapitelbeginn ab, die Schrift ist groß und gut lesbar.

Während Evelyn Behrens zunächst ruhig erscheinenden Nachtschicht im Krankenhaus, geschehen auf einmal seltsame Dinge. Ein Patient wird schwer verletzt eingeliefert, doch auf einmal bäumt sich dieser auf und greift den Arzt an. Während nun der Patient überlebt, stirbt der Arzt, doch niemand außer Evelyn scheint sich daran erinnern zu können. War vielleicht alles nur ein Traum? Da wird Evelyn auf einmal von Adrián, dem geheimnisvollen Patienten, entführt und erfährt eine sreckliche Wahrheit: Wie er selbst soll auch sie ein Nachtgeschpf sein, das sch vond er Lebenskraft der Mehen nährt. Als sich sowohl Adrián, als auch der Ermittler der Metamorphe und somit der größte Feind der Nachtzehrer , in Evelyn verlieben, entbrennt ein erbitterter Kampf um die junge Frau.

Ich muss gestehen, anfangs wusste ich nicht recht, was ich von diese, Roman halten sollte. Doch wenn man sich auf das Geschehen einlässt, dann wird der Roman nach den ersten 50 Seiten richtig gut.
Ich fand vor allem schön, dass die Autorin einem nicht alles vor die Füße geworfen hat, sondern, dass man sich selbst noch ein paar Sachen denken und erahnen musste. Mir hat es großen Spaß gemacht, wenn ich das Buch zur Seite gelegt hatte, mir weiter auszumalen, was nun geschehen wird und was es mit den einzelnen Personen auf sich hat.

Das einzige, was mir etwas zu kurz kam war, dass ich irgendwann nicht mehr so recht wusste, wen Evelyn nun mag. Irgendwann holte die Autorin dies jedoch nach und beteuerte mehrmals ihre Liebe zu … na, das verrate ich nun aber nicht! ;-)
Auch fiel es mir etwas schwer an einigen Stellen mit Evelyn als Hauptcharakter klarzukommen. Aber ich glaube das liegt daran, dass ich mich Stellenweise einfach nicht mit ihr identifizieren möchte. Wieso? Auch das ist etwas, das ich euch leider nicht verraten kann.

Der Schreibstil ist locker, sicherlich ein wenig im Kontrast zu der Gedankenarbeit, die ich in das Buch gesteckt habe, aber so hatte die Autorin wirklich einige Überraschungen für mich.

Band 2 steht hier schon und wird demnächst gelesen. Eine Trilogie über Nachtgeschöpfe und Hexen, die verzaubern kann, wenn man sich nur richtig darauf einlässt… :)

Schattenseelen
Olga A. Krouk
Heyne – Dezember 2009
480 Seiten, broschiert
[13,00€]

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