Rezension: Rain Song

Durch das Cover bin ich damals auf Rain Song aufmerksam geworden und war echt happy, als ich das Buch beim Frage Freitag auf Lovelybooks gewonnen habe. Im Rahmen der Leserunde bei Bella habe ich mich endlich aufgerafft, das Buch zu lesen.

Antje Babendererde wurd 1963 geboren und wuchs in Thüringen auf. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situationen der Indianer.

Der Arena Verlag hat dem Buch ein schönes, stabiles Hardcover spendiert, sogar ein Lesebändchen liegt dem Buch bei. Das Cover ist schlicht, dennoch ein Blickfang. Der Wald im Nebel wirkt geheimnisvoll und passt somit perfekt zur Geschichte.

Der Sturz von den Klippen hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt – dank des Makah Indianers Greg. Aber ist es ein Zufall, dass die Brüstung der Aussichtsplattform genau an jenem Tag nachgegeben hat?
Und was hat es mit der Legende der geheimnisvollen Frau vom Wald auf sich, die immer häufiger im Reservat gesichtet wird? Hanna ahnt, dass die Vorfälle etwas mit ihrer verzweifelten Suche nach Jim zu tun haben, den sie vor fünf Jahren hier kennenlernte. Gemeinsam mit Gred geht sie den Dingen auf den Grund. Doch während sie und Greg sich näherkommen, entdecken sie Stück für Stück Jims wahre Identität und damit ein Geheimnis, wie es furchtbarer nicht sein könnte.

Ich erwartete ehrlich gesagt eine Geschichte wie Karl May sie erzählte. Doch mit Indianern hatte ich niemals viel am Hut, deshalb hat mich Rain Song letzten Endes doch sehr überrascht!

Einfühlsam gelingt es Antje Babendererde von der Kultur der Indianer und von deren Zusammenstoßen mit fremden Kulturen zu erzählen.
Dabei schafft sie es, diese Geschichte in der heutigen Zeit modern zu schildern. Denn hier prallen wirklich zwei Welten aufeinander, selbst innerhalb der Indianerkultur gibt es einen Teil, der auf der Kultur besteht und die, die die moderne akzeptieren.
Auch der einfache Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten fliegt, ohne, dass man die Zusammenhänge nicht mehr verstehen würde.

Der Roman beinhaltete auch sehr viele Elemente, die mir sehr gefallen haben.
Zum Beispiel die Abneigung, die Hanna am Anfang entgegengebracht wird. Zwar ist dies nichts positives, aber warum sie diese Abneigung erfahren muss, fand ich schön in das Gesamtbild der Geschichte integriert. Schließlich war sie es, die Jim damals aus dem Dorf herausholte und nach Deutschland brachte, von wo er niemals zurückkehrte.

Sehr überrascht war ich darüber, wie sich die Geschichte letzen Endes zusammenfügte und Jims Vergangenheit offenbarte. Ich war sehr geschockt über die Entwicklung und die Taten der Charaktere.

Ich finde, dieser Roman zählt eindeutig zu denen, die man, wenn man die Chance dazu hat, unbedingt gelesen haben sollte. :)

Rain Song
Antje Babendererde
Arena – Juni 2010
315 Seiten, gebunden
 [14,99€]

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