Rezension: Das Tal: Season 1.4 Die Prophezeihung

Nach einer Wartezeit, die wieder unendlich schien, erschien endlich der vierte Teil der Reihe um das Tal. Na logisch musste auch dieser gekauft und gelesen werden!

Krystyna Kuhn wurde 1960 in Würzburg als siebtes von acht Kindern geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte und war danach als Redakteurin und Herausgeberin tätig. Seit 1998 ist sie als freischaffende Autorin für Thriller und Krimis bekannt. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

                                                    Eine Spur in die Vergangenheit.
Eine Gefahr, die niemand fassen kann.
                          Und ein Wettlauf um Leben und Tod…

Der Band ist genauso wie die Vorgänger gestaltet. Grauer Untergrund, das Wappen mit dem Grace im Vordergrund. Einzigster Unterschied: diesmal ist das Wappen dunkelrot! Leider ähnelt das Rot jedoch sehr dem Rosa des ersten Bandes..

Gerade während der Prüfungszeit verschwindet Ben auf einmal für drei ganze Tage. Als er dann zurückkehrt, erkennen seine Freunde ihn kaum wieder. Mit Drogen zugedröhnt landet er im Krankenhaus, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen. Doch was hat Ben aus der Vergangenheit des Tals herausgefunden, was ihn nun das Leben kosten könnte?
Die einzige Möglichkeit das Geheimnis zu lüften und Benjamins Leben zu ratten besteht darin, Benjamins Spur zu folgen. Katie, obert und David machen sich auf einen Weg in die Berge, nicht wissend, welcher Fund sie dort erwatet…

Nachdem ich den dritten Band der Reihe richtig gut fand, war ich von diesem hier doch etwas enttäuscht. Mittlerweile sind so viele Geheimnisse des Tals halb gelüftet und trotzdem empfinde ich die Ereignisse immer mehr als willkürlich.
Hätte mir myriel nicht gesagt, dass Frau Kuhn sich an Lost orientiert – eine der wenigen Serien, die ich tatsächlich nie gesehen habe – so würde ich mich immer noch fragen, wie die Autorin eine Art „Fantasy“ in den Roman einbauen kann.
Drehmechanismen aus Stein, wie man sie aus Filmen mit Nicolas Cage kennt. Verborgene Türen. Wasserfälle, die eigentlich keine sind.

Die Perspektive fand ich mit Katie gut gewählt, denn Sie ist der Haupttreiber der Geschichte. Sie erzählt auch von der ersten bis zur letzten Seite, sodass man keine Sprünge zu anderen Charakteren hat.

Vom Stil her finde ich Frau Kuhn immer noch super. Doch frage ich mich langsam, ob mir die Reihe nicht langsam zu seltsam wird.
Ich finde auch nicht, dass hier Charakterliche Entwicklungen von Statten gehen. Viele Geheimnisse werden auch nicht gelüftet. Eher wird man mit weiteren Fragezeichen zurückgelassen mit der vagen Hoffnung, dass diese in Season 2 gelüftet werden.

Doch hat man die Bücher davor gelesen, sollte man auch hier zugreifen. Vielleicht ist es auch für die, die „Aussteigen“ wollen an dieser Stelle auch sehr geeignet, weil die Season mit diesem Band zuende ist.
Alles in allem ein Buch, das man lesen kann – aber nicht lesen muss. Ich hoffe ja darauf, dass Frau Kuhn uns mit der nächsten Season nochmal positiv überraschen kann.

Das Tal
1.4 Die Prophezeihung
Krystyna Kuhn
Arena – Februar 2011
269 Seiten, broschiert
[9,95€]

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