Rezension: Ash

Ich habe Ash nun zwar schon etwas länger beendet, kam aber nie dazu die Rezension online zu stellen. :( Das tut mir leid, denn in meinem Arbeitsleben ist es doch grad ein wenig stressig…

Malinda Lo wurde zwar in China geboren, wuchs jedoch in Amerika auf und lebte bereits in vielen bakannten amerikanischen Städten. Mit zwölf verkaufte sie ihr erstes Gedicht an eine Zeitung, mittlerweile arbeitet sie als Journalistin. Ash ist ihr erster Roman.

Das Cover ist schlicht und dennoch ein Blickfang: ein Mädchen in einem weißen Kleid, das zusammengerollt im Gras liegt. Wieso liegt sie da? Einsam und verlassen. Was trieb sie dahin und ließ sie dort so zurück?
Das Hardcover ist rosafarben mit weißer Prägung auf dem Buchrücken.

Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder – denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt …

Abgeschreckt durch die vielen durchwachsenen Kritiken auf Amazon lag das Buch doch erst einmal einige Zeit bei mir, bevor ich es dann gelesen habe. Doch ich hätte es früher auspacken sollen!
Ash war für mich ein Märchen, welches mich fesselte und welches mich gefangen genommen hat. Auch wenn es nicht mit „Es war einmal..“ beginnt, erkennt der Leser schnell die parallelen zum Aschenputtel, gemixt mit fantastishen Elementen und einem sehr gevagten, doch dennoch schönem Ende.

Selten hat es ein Buch gschafft, mich so tief in sich eintauchen zu lassen, dass ich es sogar im gehen gelesen habe. Dies lag vor allem am Schreibstil der Autorin, der mich mitgetragen hat.
Es war interessant zu lesen, was als nächstes passiert, denkt man doch, dass es stur der Geschichte des Aschenputtel folgen könnte, doch hier schuf Malinda Lo eine neue und einzigartige Welt, in der Feen, Jagdgesellschaften und Prinzen versuchen zu verzaubern.

Die Liebe, die sich im Laufe des Romans entwickelt ist vielleicht nicht jedermanns Sache, dennoch fand ich das Ende sehr passend und auch irgendwie befriedigend.

Die Kapitel waren weder zu lang, noch zu kurz, Handlungen wurden wunderbar beschrieben und geschildert. Mit ein wenig Fantasie und vielen Worten schuf Malinda Lo ein neues Märchen, dass den Leser verzaubern kann.

Ash
Malinda Lo
PAN – November 2010
272 Seiten, gebunden
[12,99€]

Vielen Dank an  für die Bereitstellung des Leseexemlars!

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