Rezension: Aschenputtelfluch

Um meine Challenge weiter zu treiben habe ich mir ein paar ArenaThriller gekauft. Aschenputtelfluch landete sehr schnell in meinem Warenkorb, da ich zunächst einmal wieder etwas von Krystyna Kuhn lesen wollte und mich die Handlung auch spontan ansprach.

Krystyna Kuhn wurde 1960 in Würzburg als siebtes von acht Kindern geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte und war danach als Redakteurin und Herausgeberin tätig. Seit 1998 ist sie als freischaffende Autorin für Thriller und Krimis bekannt. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

Dieser Thriller hat den totalen Mädchenlook! Der Hintergrund ist ein zarter lila-bläulicher Ton, auf dem sich kleine Ranken schlängeln. Dieser sind unterbrochen durch leichte Abstufungen in Form von Herzen, in denen sich zwei Vögel gegenübersitzen. Im Vordergrund ist der Schuh des Aschenputtels zu sehen. Der Absatz abgebrochen, der Schuh blutverschmiert – verheißt dieses Bild wohl nichts gutes für das arme Aschenputtel.

In einem Seitental liegt das Internat Ravenhorst. Das Schuljahr hat gerade begonnen und Jule beginnt ihr erstes Jahr im Internat als Stipendiatin. Doch gleich der erste Tag ist von einem schrecklichen Ereignis überschattet: Kira, eine Schülerin des Internats, stürzt sich vom Glockenturm.
Als Jule dann Kiras Tagebuch findet, setzt sich langsam zusammen, wieso Kira in den Tod gesprungen ist. Doch die Geschichte wiederholt sich…

Die Geschichte beginnt schon sehr spannend. Die Autorin verliert nicht viel Zeit, um Kiras Position schon auf den ersten Seiten klar zu zeigen. Der Einblick in ihr Tagebuch legt zugleich ziemlich deutlich dar, wie viel Frust sie in der Vergangenheit hatte und bildet einen schönen Einstieg in die Geschichte.
Dann überschlagen sich die Ereignisse, Kira stirbt, Jule erhält deren „altes“ Laptop (jeder Schüler erhält einen an diesem Internat) und sie findet ihr Tagebuch.

Es ist erschreckend zu lesen, was die Kids Kira antaten und wie es so weit kommen konnte. Und doch so real. Die meisten werden sich in den beschriebenen Situationen wiederfinden, bis dann die Schilderungen von Kira Dinge beschreiben, die so widerlich und erschreckend sind, dass man solch großes Mitgefühl empfindet.
Als dann Jule noch das selbe passiert, kann man den Roman nicht mehr weglegen.

Der leichte, lockere und jugendhaft angehauchte Schreibstil läd auch geradezu dazu ein, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Der Roman umfasst wie die meisten ArenaThriller circa 230 Seiten.
Ich habe es richtig genossen diesen Thriller zu lesen und war am Ende nur enttäuscht, weil er doch so schnell vorbei war. Und genau das ist es, was ich ales gutes Zeichen empfand. ;)

Aschenputtelfluch
Krystyna Kuhn
Arena – Juni 2009
232 Seiten, broschiert
[8,99 €]

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2 responses to “Rezension: Aschenputtelfluch

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