Rezension: House of Night – Versucht

Wenn ich einmal eine Serie beginne, die mir überwiegend gut gefällt, muss ich auch alle Bücher davon lesen. Unabdingbar stolperte so also der sechste Band von House of Night in mein Regal, den ich euch heute vorstellen möchte.

P.C. und Kristin Cast sind mittlerweile wohl das bekannteste und erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann der Welt. Ihre Serie House of Night wird in über 40 Ländern verlegt.
P.C. lebt mit ihrer Tochter Kristin in Tulsa, wo auch die House of Night Reihe spielt. Während P.C. Hochenglisch unterrichtet, besucht Kristin noch die University of Tulsa.

Über die Gestaltung des Buches muss ich wohl langsam kein Wort mehr verlieren. Jeder sollte sie mittlerweile kennen: die schönen Schutzumschläge, die wundervoll gebundenen Hardcover, die sich mir mir nie beim Lesen verziehen oder zerknicken.
An dieser Stelle möchte ich den Verlag wirklich einmal loben: Ich kaufe mir diese Bücher unheimlich gerne, denn der Preis ist für die Qulität wirklich gut. Außerdem fügen sich alle House of Night Bände nebeneinander zu einer wunderschönen Reihe im Regal zusammen, deren Einzelbände gut aufeinander abgestimmt sind.

Nachdem Zoey und ihre Freunde Kalona und Neferet aus Tulsa vertrieben haben, hätten sie eigentlich eine Pause verdient. Aber obwohl Zoey und ihr sexy Krieger Stark sich erst einmal von ihrer Begegnung mit dem Tod erholen müssten und auch die Jungvampyre die Nachwirkungen von Neferets Terrorherrschaft zu verarbeiten hätten, ist ihnen allen keine Ruhe vergönnt.
Stevie Rae glaubt mit ihren außergewöhnlichen Kräften gut allein all das regeln zu können, was sie vor ihren Freunden verheimlicht. Doch eine mysteriöse und beängstigende Macht breitet sich in den Tunneln unter Tulsa aus. Aber Stevie Rae will nicht sagen, was dort vor sich geht und was sie dort gemacht hat. Allmählich beginnt Zoey sich zu fragen, wie sehr sie ihr noch vertrauen kann.
Werden sie die richtigen Entscheidungen treffen oder werden dunkle Mächte das House of Night zerstören?

Um es gleich vornweg zu sagen: der sechste Band ist in meinen Augen einer der schwächeren Bände der Reihe.

Schon recht schnell war ich von Zoey etwas genervt, da sie und ihre Freunde circa 200 Seiten im Kloster diskutieren, was sie nun machen sollen und vor allem Zoeys Liebesleben immer komplizierter wird.

Dieser Band schien im Endeffekt auch eher dazu zu dienen die Reihe wieder aufzuräumen und „Platz zu schaffen“ für die Ereignisse, die in den nächsten Bänden geschehen werden. Jedoch fand ich dies mit einer dicke von gut 550 Seiten doch etwas zu viel des Guten.
Stellenweise musste ich mich doch etwas durch die Seiten quälen und ich fragte mich, ob die beiden Autorinen so stark nachgelassen haben könnten. Doch ich merkte dann mit der Zeit, dass der Plot einfach etwas lang gezogen ist und man am Anfang „aufräumt“, um dann wieder die Ereignisse voran zu treiben.

Zoeys Zwiespalt in ihren Liebesgeschichten wird dennoch schön und vor allem (vielleicht eben etwas zu) ausführlich beschrieben, dennoch hatte ich leider generell das Gefühl, dass Zoey an einigen Ecken und Enden nicht richtig beschrieben wird und Charakterzüge einfach unter den Tisch fallen.
Stark im Vordergrund stand dieses Mal auch Stevie Rae, deren Verheimlichungen weitere Probleme heraufbeschwören, die vor allem (wohl) im nächsten Band behandelt werden. Zumindest hatte ich diesen Eindruck beim Lesen.

Für Fans der Serie ist „Versucht“ unumdingbar, jedoch mit der Hoffnung, dass die Folgebände wieder mehr Lesespaß versprechen.


House of Night 6: Versucht
P.C. & Kristin Cast
Fischer FJB – Mai 2011
597 Seiten, gebunden
[16,95 €]

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4 responses to “Rezension: House of Night – Versucht

  • Sandy

    Hallo!
    Da hast du absolut recht. Das Buch wird übertrieben in die Länge gezogen. Im nächsten Band ist es nicht anders.
    Selbst wenn nicht alle Bände so spannend sind, werde ich trotzdem alle lesen müssen!! :) Das muss ein Fluch sein..

    • Lariel

      Waaas? Mein nächsten wird das nicht besser? Mist! :D Aber d hast recht, es ist ein Fluch, ich beende auch eigentlich immer die Reihen, die ich angefangen habe, selbst wenn mal mehrere Bände dazwischen durchhängen… :)

      • Sandy

        Haha ja.. Es wird nicht besser. Es gibt dann ein „neues Thema“. Aber das ganze Buch handelt dann nur um das… Naja!
        Und tatsächlich, ein Fluch!! Wie viele Bände soll es geben? 12? 14? … A never ending story…

  • Johnf458

    Howdy. Simply just planned to ask a quick problem. Now i’m dkcgagdabdbg

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