Rezension: Susannah – Auch Geister können küssen

Schon lange standen sie in der Buchhandlung und haben mich in fröhlichen Farben angelächelt. Auf Skoobe habe ich dann begonnen den ersten Band zu lesen, aber auf dem iPhone liest es sich echt schlecht. Daher habe ich mir den ersten Band der Reihe um Susannah noch einmal als Taschenbuch zugelegt.

Meg Cabot stammt aus Indiana und wohnt mittlerweile in New York. Während ihren Übergangsjob als Hausmeisterin verfasste sie ihren ersten Roman. Mittlerweile hat die Autorin über 40 Romane veröffentlicht und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt.

Die Reihe um Susannah wird im Taschenbuchformat veröffentlicht. Der erste Band ist rosa, hat vorne einen Schattenschnitt und kleine Glitzerherzen, die auch auf der Rückseite wiederzufinden sind. Die Idee den Titel in den Kussmund zu schreiben finde ich klasse, auf dem Buchrücken sieht dies im Regal nebeneinander wirklich klasse aus.
Einziges Manko finde ich, ist die Bindung des Buches. Ich habe das Buch wirklich sehr vorsichtig lesen müssen, da ich ihm nicht „den Rücken brechen“ wollte.

Susannah ist anders. Und zwar nicht einfach nur anders, sondern das, was andere als verrückt bezeichnen würden: Sie kann Geister sehen.
Ihre Mutter ist nun zu ihrem Lebensgefährten gezogen und auch Susannah zieht um. Für sie heißt das nicht nur drei neue Geschwister, sondern auch ein neues Umfeld, eine neue Schule und neue Geister. Natürlich spuckt der Geist von Jesse in ihrem Zimmer und möchte Partout nicht verschwinden. Doch auch an ihrer neuen Schule, der Mission School, treibt ein Geist sein unwesen. Zusammen mit dem Schulleiter, der ebenfalls ein Medium ist, will sich Susannah dem Problem widmen…

Mit Susannah hat Meg Cabot einen sehr liebenswürdigen Charakter geschaffen, mit dem ich mich direkt anfreunden konnte. Auch die Nebencharaktere empfand ich als gut ausgeprägt und doch nicht zu detailiert beschrieben.
Es war auch sehr lustig das chaotische Leben von Susannah’s neuer Familie zu verfolgen. Denn an die Tatsache wieder eine art „Vater“ zu haben und dazu auch noch gleich drei neue Brüder – daran muss Susannah sich doch erst einmal gewöhnen.

Die Geschichte an sich überzeugt mit vielen lustigen Elementen und Momenten. Die Handlungen der Charaktere erscheinen logisch und folgen einem guten Fluss, sodass man das Buch gut lesen kann. Dazu kommt der leichte und für ein Jugendbuch perfekt geeignete Schreibstil der Autorin.

Nichts desto trotz muss man natürlich den Roman als einen kleinen Auflug in die Welt der Geister betrachten. Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, wird das Buch nicht mögen. Das Buch lebt von Figuren wie Jesse, der urplötzlich in Susannahs neuem Schlafzimmer steht oder dem Geist des Mädchens, dass sich das Leben genommen hat.
Einige Situationen wirken skurril und sind meiner Ansicht nach bewusst ins Lächerliche gezogen. Diese Momente mochte ich total.

Ein Manko hatte das Buch jedoch: Es war viel zu schnell zu Ende. Aber zum Glück gibt es den zweiten Band der Reihe bereits im Handel und ich werde mir diesen sicherlich bald zulegen.


Susannah
Auch Geister können küssen
Meg Cabot
cbt – Januar 2008
288 Seiten, broschiert
[7,95€]

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One response to “Rezension: Susannah – Auch Geister können küssen

  • Ghost

    Dann hoff ich doch mal, dass es diese Reihe dann auch als Ebook gibt, denn ich habe kaum noch Platz in meinem Regal, bin jetzt aber total neugierig auf diese Bücher….
    Tolle Rezi, Danke.

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