Rezension: Night Academy – Die Begabte

Der INK Verlag wirbt damit, dass er die Leser durch die Nächte lesen lässt. Da ich bislang noch kein Buch aus diesem Verlag gelesen habe, konnte ich das bislang nicht beurteilen. Jedoch war ich total „scharf“ auf den Roman von Inara Scott – und dieser hat mich wirklich durch die Nacht lesen lassen…

Inara Scott arbeitete unter anderem als Rechtsanwältin und Lehrerin, ihr Herz hing jedoch stets am Schreiben. Sie lebt im Nordwesten der USA mit ihrer Familie. Der erste Band der Night Academy ist zugleich ihr erstes veröffentlichtes Buch.

Wer die Bücher aus dem INK Verlag kennt weiß, dass sie stets als Hardcover mit Schutzumschlag ausgeliefert werden. Das Cover selbst in in Blau-, Grün- und Grautönen gehalten, der rote Schriftzug stecht dabei wirklich heraus. Im Vordergrund sieht man ein Mädchen, dessen emotionen Vielerlei sagen können, im Hintergrund befindet sich ein altes Haus, gleich einer Villa. Unter dem Schutzumschlag findet man die selben Brushes, die auch schon für Akzente auf dem Titelbild sorgen.

Dancia kann es nicht glauben, als eines Tages Mr. Judan und Cameron bei ihr und ihrer Oma im Wohnzimmer stehen und sie für die Night Academy anwerben wollen. Die Night Academy ist eine Privatschule, die für die reicheren, begabten Schüler ist. Da Dancia weder reich noch begabt ist, ist ihr einziger Beweggrund auf diese Schule zu gehen Cameron, kurz Cam.
Während sie dort das erste Mal Freunde findet, verliebt sie sich in Cam. Doch Jack, der ebenfalls weder reich, noch begabt ist, stößt sie auf etwas, das die Schule in anderem Licht erscheinen lässt…

Selbst jetzt beim Schreiben stolpere ich stets über den Namen Dancia. Er klingt exotisch, ungewohnt und außergewöhnlich. Vielleicht ist es genau das, was de Namen so passend für diesen Charakter macht.
Dancia ist außergewöhnlich: immer wenn sie emotional wird, als wüten wird zum Beispiel, geschehen um sie seltsame Dinge – nämlich genau das, was sie sich vorgestellt hat. Diesem Fluch verdankt sie auch den Umstand, dass sie keine sozialen Kontakte pflegt und versucht nicht aufzufallen. Wer keine Freunde hat, kann keine Emotionen aufbringen, die die Menschen oft in gefährliche Situationen bringen.

Neben Dancia lernen wir noch eine reihe weiterer Schüler an der Night Academy kennen: Cameron, der Weiberheld, Trevor, der sehr aufbrausend wirkt. Anna, Hennie, Esther und Jack, der wiederrum ebenfalls nicht auf diese Schule zu gehören scheint.
Ich habe wirklich nahezu alle Charaktere sehr schnell ins Herz geschlossen und fand sie vielseitig, interessant und gut umrissen.

Der Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Innerhalb eines Tages war das Buch verschlungen und nun muss ich auf den nächsten Teil der Reihe warten. Es gab Dinge, die mich an der Geschichte fasziniert haben, Dinge, die es spannend werden ließen und auch romantische Elemente. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Und dann schlug ich die letzte Seite um und musste die lieb gewonnenen Charaktere zurücklassen. Doch ich freue mich jetzt schon auf weitere Bände, die mich in die Night Academy zurückkehren lassen – die wohl seltsamste Schule, von der ich neben Hogwarts gelesen habe.


Night Academy
Die Begabte
Inara Scott
INK – März 2012
352 Seiten, gebunden
[17,99 €]

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