Rezension: Hana

Delirium habe ich bislang noch nicht rezensiert, aber wohl gelesen. Das Buch hatte mich eher enttäuscht zurückgelassen und ich hätte wohl auch nicht nach „Hana“ gegriffen, wenn es nicht als günstiges und schnell zu lesendes eBook erschienen wäre. Doch „Hana“ zeigt einen anderen und wie ich finde viel gelungereren Blick auf die Geschichte…

Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Dort bestand ihr Beitrag hauptsächlich darin, die Kleiderordnung zu missachten und immer wieder den Drucker kaputt zu machen. Lauren Oliver lebt in Brooklyn.

Es ist Hanas letzter Somme vor dem Eingriff, der sie von der Krankheit befreien und immun für die Liebe machen wird. Doch Hana will nur eins: leben. Und das tut sie, in dem sie wilde Partys besucht, auf der laute Musik läuft und sich niemand an die strikte Trennung der Geschlechter hält. Dabei entfernt sie sich immer mehr von ihrer besten Freundin Lena, bis sie merkt, dass auch Lena wohl gehütete Geheimnisse hat…

„Hana“ ist schon im englischen nur als eBook erschienen. Diese „Tradition“ hat der Carlsen Verlag aufgegriffen und das Buch auch in Deutschland vorerst nur als eBook veröffentlicht. Das eBook ist für den Amazon Kindle direkt bei Amazon erhältlich, oder aber als ePub und PDF, welches unter anderem auf der Verlagsseite gekauft werden kann. 1,99 € halte ich bei einer Kurzgeschichte für einen angemessenen und vor allem günstigen Preis. Zum Vergleich: das englische eBook liegt derzeit preislich bei mehr als 2 €.

Heute morgen hat Amazon dann „Hana“ an meinen Kindle geliefert, als ich ihn in der Bahn eingeschaltet habe. Natürlich begann ich sofort zu lesen, denn ich wusste ja bereits, dass es sich um circa 60 Seiten handelt, die die Geschichte aus Delirium aus einem anderen Blickwinkel erzählt.
Ich mochte Hana schon in Delirium mehr als Lena, die eigentliche Protagonistin. Ich fand Hana verkörperte schon von anfang an eine Art und weise der Rebellion, die mehr sehr gefallen hat.

In „Hana“ erzählt Lauren Oliver mit einfachen und dennoch fesselnden Worten, was mit Hana geschieht, nachdem sie sich Lena und sie auf der Party auf der Farm gestritten haben. Alleine daran merkt man, dass es mehr Sinn macht Delirium bereits gelesen zu haben, bevor man sich mit dieser Kurzgeschichte befasst.
Erzählt werden die Ergeinisse zwischen der Farmparty und dem Zeitpunkt, zu dem sich die beiden Freundinnen wieder versöhnen.

Die Empfindungen und Emotionen, die Hana im Laufe der Geschichte beschreibt haben mich sehr in diese Geschichte gezogen. Im Gegensatz zu Delirium war ich gefesselt von der Art und Weise, wie Hana mit ihrer Liebe umgeht und welche Erkentnisse sie dabei erlangt.

Die Kurzgeschichte nimmt 72% des eBooks ein. Danach folgen eine Leseprobe zu Delirium und Pandemonium. Die Leseprobe des zweiten Bandes Pandemonium befindet sich bei 91% des eBooks.

Für Fans von Deliriumist „Hana“ absolut lesenwert! Einziges Manko ist, dass es das Buch derzeit nur als eBook gibt. Doch wer keinen eBook Reader hat, kann via PDF auch die ca. 60 Seiten relativ zügig am PC lesen, oder auf Leseapps auf dem Smartphone zurückgreifen.


Hana

Delirium #1.5
Lauren Oliver
Carlsen
-ebook-
[1,99 €]

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3 responses to “Rezension: Hana

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